Im Juni 1998 gründete die Sozialpädagogin und Supervisorin Brigitte Geier das Büro für Prozeßvorbereitung und Prozeßbegleitung AHGATA – Hilfe für die Zeugin. Seither können sich hier Frauen, Mädchen und Jungen, die Opfer oder ZeugInnen von Gewaltstraftaten geworden sind (z.B. Vergewaltigung, Misshandlung, Stalking, sexueller Missbrauch, Entführung, Raubüberfall) und im Rahmen eines Strafverfahrens vor Gericht aussagen wollen oder müssen, von einer Fachfrau beraten und persönlich zum Termin begleiten lassen.

Seit 2006 setzt die Sozialpädagogin und ausgebildete Prozessbegleiterin Antje Prinz die Arbeit fort. Sie ist die Geschäftsführerin der im April 2011 gegründeten gemeinnützigen Unternehmensgesellschaft.

      





Blick ins Beratungsbüro und auf die Kinderecke im Wartebereich.


Anfangs lag der Fokus der Arbeit auf der Unterstützung gewaltbetroffener Frauen, die als Opfer und/oder als Zeugin in einem Strafprozess auftreten; durch individuell vereinbarte Einzelberatungen und Gruppenangebote. mehr...
Das Leistungsspektum wurde schnell erweitert, da die Nachfrage nach qualifizierter Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die als Opfer von (sexualisierter) Gewalt in ein Strafverfahren involviert sind, zunahm. Bei minderjährigen ZeugInnen wird grundsätzlich die Konzeption der Sozialpädagogischen Prozessbegleitung (Fastie) angewendet. Angehörige oder Bezugspersonen werden einbezogenen, wenn es zum Wohl der jungen ZeugInnen beiträgt. mehr …
Darüber hinaus gibt es Beratungs- und Fortbildungsangebote für Professionelle, die im beruflichen Kontext mit verletzten ZeugInnen und deren Angehörigen in Verbindung stehen. mehr…

Gemeinsames Anliegen aller Angebote von AHGATA ist es, die persönliche Situation der Opfer und ZeugInnen in juristischen Verfahren zu verbessern. Wir wollen dazu beitragen, dass die Frauen, Mädchen und Jungen ein Verständnis für die prozessualen Abläufe, Sicherheit und emotionale Stabilität erreichen, damit sie selbstbewusst in den Zeugenstand treten und zur Wahrheitsfindung beitragen können.